Zwischen Fakten und FakeNews in der Kriegsberichterstattung – 11e beim NDR in Hamburg

Fakten von FakeNews und Manipulation unterscheiden: Die 11e lernte im Worshop, welche Verantwortung Journalist*innen in der Kriegsberichts-erstattung tragen.

Am Montag, den 18. Mai 2026, machte sich die 11e gemeinsam mit Frau Özdemir und Herrn Roth frühmorgens um 6:30 Uhr auf den Weg nach Hamburg, der wegen der Sperrung der regulären Zugstrecke etwas beschwerlicher als sonst ausfiel. Dennoch hat es die Gruppe mit nur 15 Minuten Verspätung geschafft, an der Zentrale des Norddeutschen Rundfunks im Stadtteil Rotherbaum anzukommen. Dort wurden wir von Fabian Schwarzbauer in Empfang genommen, der als Journalist beim NDR arbeitet. Zunächst gab es einen kleinen Überblick darüber, was den NDR und die ARD von Anbietern wie TikTok und YouTube unterscheidet. Danach wurde in einem Workshop anhand zweier konkreter Beispiele zum Israel-Iran-Krieg und zum Ukraine-Russland-Krieg erarbeitet, mit welchen Kriterien sich Videos aus Kriegsgebieten auf ihre Echtheit überprüfen lassen (was nicht immer einfach ist). Im dritten Teil des Workshops mussten sich dann Kleingruppen auf die Suche nach weiteren Fake-Videos machen und die erarbeiteten Kriterien darauf beziehen. Am Ende gab es noch ein Fazit, bevor schließlich noch etwas Zeit blieb, um die Stadt zu erkunden und etwas zu essen. Am späten Nachmittag machte sich die Klasse wieder auf den Weg nach Hannover, wo alle um kurz nach 19 Uhr wegen des überfüllten Zuges etwas erschöpft wieder ankamen.

(Text & Foto: J. Roth)