Sprachlernklasse

Vielfalt verbindet!

In der Sprachlernklasse des Kurt-Schwitters-Gymnasiums lernen Schüler unterschiedlicher Altersstufen und Nationalitäten gemeinsam die deutsche Sprache. Herkunftsländer, persönliche Motivationen und auch Schicksale, nach Deutschland zu kommen, sind sehr verschieden, doch alle verbindet das gemeinsame Ziel, möglichst schnell Deutsch zu lernen. Jeder kann dabei etwas von der Heimat des Anderen erfahren: Welche Bezeichnungen für Familienmitglieder gibt es eigentlich im Iran? Wie rufen sich ein jüngerer und ein älterer Bruder in China? Welche Feiertage spielen eine Rolle?

Eine derartige Pluralität bietet eine große Bereicherung für die Klassen- und Schulgemeinschaft, fordert jedoch auch die besondere Verantwortung jedes Schülers für den eigenen Lernprozess.

Die SLKler werden in diesem Sinne von Anfang an vor die Aufgabe gestellt mithilfe von Arbeitsplänen basierend auf den Lehrwerken von geni@l klick ihren individuellen Lernprozess selbst zu steuern. Im gemeinsamen Unterricht wird dieses Wissen dann angewendet, vertieft und vor allem „praktisch“ ausprobiert! (Was kaufe ich für einen Obstsalat? Wie teuer ist eine Fahrkarte zum Hauptbahnhof? Welche Tiere gibt es im Zoo? Was ist eine Oper?)

Unterrichtsgänge zur Erkundung der Stadt und des kulturellen Lebens runden die Inhalte ab.

Projekt im Schuljahr 2018/29

Max und Moritz (Wilhelm Busch) – Ein Hörspiel von der Sprachlernklasse 2018/2019

In Zusammenarbeit zwischen der Bühnenklasse 6b und der SLK entstand die Idee, die Bubengeschichte in sieben Streichen nicht nur als Theaterstück für den Kultursommer 2019 zu inszenieren, sondern sie auch als Hörspiel zu vertonen. Nach ersten gemeinsamen Proben der Szenen stellten sich die Klassen jeweils unterschiedlichen Herausforderungen. Während sich die Bühnenklasse mit Requisiten, Kulissen, Lichteffekten auseinandersetzte und natürlich an ihren Schauspielfähigkeiten feilte, erarbeitete sich die Sprachlernklasse zunächst mithilfe der Bilder in kleinschrittiger Textarbeit die Geschichte, um sie dann in möglichst sinnbetonter Form der Klasse vortragen zu können. Die letzte Hürde stellte dann die Aufnahme mithilfe eines Mikrofons dar, in das mit gleichbleibendem Abstand gesprochen werden musste. Unbekannte Wörter aus dem 19. Jahrhundert, dialektale Textpassagen und das möglichst raschelfreie Umblättern von Seiten stellten die Schüler*innen mit grundlegenden Deutschkenntnissen vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Doch es gelang den Sprachlernern schlussendlich, die harte Nuss zu knacken! Hören Sie selbst…

Vorwort:

 

1. Streich:

 

2. Streich:

 

3. Streich:

 

4. Streich:

 

5. Streich:

 

6. Streich:

 

Letzter Streich: