Die AG Tiere, Zoo und Artenschutz Kurt-Schwitters-Gymnasiums Misburg besuchte am 16.12.2025 das Igelzentrum Laatzen, um zu erfahren, wie man Igel richtig schützt. Die AG hat sich schon vorher mit dem Thema „Igel“ befasst. Das Igelzentrum nimmt verletzte, kranke und zu dünne Igel für den Winterschlaf auf. In den Kellern des Igelzentrums befinden sich mit Zeitungen ausgelegte Boxen, in denen die Igel ungestört Winterschlaf halten können. Dort herrscht immer die passende Temperatur zum Überwintern. In ihren Boxen befindet sich trockenes Katzenfutter, das die Igel nicht so gerne mögen und dann schneller in den Winterschlaf kommen. Falls sie aufwachen, können sie etwas davon fressen. Wir wurden von einer Mitarbeiterin durchs Igelzentrum geführt. Im Igelzentrum waren wir aber auch im Wartezimmer und im Behandlungsraum. Im Behandlungsraum befinden sich Medikamente und andere Mittel, um Igel zu heilen. Sogar kleine Operationen können durchgeführt werden. Im Obergeschoss befinden sich auch nochmal Igelboxen, aber keine für den Winterschlaf. Im Igelzentrum befinden sich viele Waagen. Das Gewicht spielt bei Igeln (kurz vor dem Winterschlaf) eine große Rolle. Wir durften sogar einen Igel
streicheln; er fühlte sich weich und gleichzeitig auch spitz an. Die häufigsten Verletzungen bei Igeln werden von Mährobotern und Maschendrahtzäunen verursacht. Mähroboter sind eine große Gefahr für Igel, weil die Mähroboter sich beinahe lautlos in der Dunkelheit bewegen, sodass der Igel sie nicht hören kann. Deshalb fahren die Mähroboter über die Igel, so dass diese Gliedmaßen verlieren. Deshalb finden wir, dass es verboten werden sollte, Mähroboter im Dunkeln fahren zu lassen. Im Igelzentrum wird auch ein Zukunftstag angeboten.
Uns aus der AG hat der Besuch im Igelzentrum sehr gut gefallen, es war interessant und wir wissen jetzt noch mehr darüber, wie man Igel schützen und ihnen helfen kann. Ein Besuch im Igelzentrum Laatzen lohnt sich!
(Text: Schüler*innen der AG Tiere, Zoo und Artenschutz;
Fotos: M. Manderla)🤩🦔




